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Economy and Finance

Koordinierung mit dem Europäischen Investitionsfonds

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist ein spezielles Instrument der EU für private Kapitalbeteiligungen, Garantien und Mikrofinanzierung, das vorwiegend zur Unterstützung von KMU, Kleinst- und Sozialunternehmen eingesetzt wird. Der EIF ist Teil der EIB-Gruppe und teilweise im Eigentum der Europäischen Kommission.

Beteiligung der Kommission am EIF

Die Beteiligung der Kommission am EIF ist in einem Beschluss des Rates geregelt. Dieser sieht regelmäßige Kontakte mit dem EIF vor, um die Notwendigkeit informeller Konsultationen innerhalb der Kommission zu beurteilen.
Der EIF wird gemäß seiner Satzung von drei Instanzen verwaltet, und zwar von der Generalversammlung, vom Verwaltungsrat sowie vom geschäftsführenden Direktor und dessen Stellvertreter.

EIF-Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat des EIF besteht aus sieben Direktoren; davon werden zwei von der Kommission benannt und von der Generalversammlung bestellt. Der Verwaltungsrat tritt etwa einmal monatlich zusammen, um

  • über Operationen des Fonds zu entscheiden
  • Orientierungslinien und Weisungen für die Operationen und die Leitung des Fonds zu beschließen
  • Vorschläge zur Vorlage bei der Generalversammlung zu erarbeiten
  • Renditekriterien für die Operationen des Fonds festzulegen
  • sicherzustellen, dass die Leitung des Fonds satzungsgemäß und im Einklang mit den von ihm genehmigten Leitlinien erfolgt

Zwischen den Tagungen des EIV-Verwaltungsrats können Beschlüsse auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden.

Generalversammlung des EIF

Die Generalversammlung des EIF tritt mindestens einmal jährlich zusammen. Die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen erstellt im Auftrag der Europäischen Kommission Mitteilungen an den Rat und das Europäische Parlament über die auf der jährlichen Generalversammlung des EIF zu behandelnden Themen.